Sternbringer.de :   Lichtkoerper, 12-Strang DNA und kosmisches Bewusstsein durch Sternenlicht

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Tel. +41-(0)44-9204071
www.holoenergetic.ch

 


Sich dem Kosmos hingeben

von Edwin Zimmerli


Wer kennt es nicht, dieses Gefühl der Sehnsucht, wenn wir in einer klaren Nacht zu den Sternen empor blicken und sie auf uns wirken lassen? Warum tauchen gerade dann so wesentliche Fragen auf wie: „Wer bin ich? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Sind wir allein? Wozu sind wir hier?

Die Wissenschaft erforscht den Kosmos mit gigantischem Aufwand. Bilder des Hubble-Teleskops offenbaren uns Galaxien, die 12,8 Milliarden Lichtjahre entfernt sind. Daten des WMAP Satelliten ergeben ein Alter des Universums von 13,7 Milliarden Jahren. Wir blicken also schon fast bis an den Anfang zurück. Mit Teilchenbeschleunigern tasten sich die Forscher sogar bis eine billionstel Sekunde an den Urknall heran, indem sie punktuell jene hochenergetischen Zustände erzeugen, wie sie laut den Gleichungen der Physiker damals vorgeherrscht haben müssen. Während bereits die nächste Generation von neuen gigantischen Riesenteleskopen und noch leistungsfähigeren Teilchenbeschleuniger entwickelt werden, spricht man schon jetzt von einer Explosion und Revolution des Wissens, denn Wissen wächst heute exponentiell an und ist über Internet weltweit verfügbar. Wenn alles glatt geht, ist in wenigen Jahren die Geschichte des äusseren Universums ganz entschlüsselt.

Was aber ist mit dem inneren Universum? Wie sieht es mit den inneren Quellen der Weisheit aus, die sich dem Verstand und der Logik entziehen? Sind nicht sie es, die wir in dieser Zeit dringender denn je benötigen? Lösen nicht sie dieses Gefühl der Sehnsucht und des Staunens aus, wenn wir den Sternenhimmel betrachten? Es muss ein langer Weg gewesen sein, von den lichten Höhen des Geistes und der Seele in die Dichte der materiellen Verkörperung hinabzusteigen. Was wir dabei erfahren haben, schlummert als Weisheit in unserem Innern. Würde dieses Gefühl ganz verschwinden – so wie der Sternenhimmel im Lichtsmog der Grossstädte bereits verschwunden ist - dann wären wir den weiten Weg umsonst gegangen.

Was nützt es, wenn wir überzeugend erklären können, wie der Kosmos entstanden ist, wenn wir ihn nicht mehr fühlen können? Was bringt es, wenn wir intellektuell wissen, dass die Atome unseres Körpers durch Fusion in den Sternen entstanden sind, wenn wir diese unsere kosmische Geschichte nicht auch erinnern? Berufsastronomen schauen heute nicht mehr durch das Teleskop, sondern werten Pixel und Daten am Computer aus, die vom Verstand ausgewertet und interpretiert werden. Dadurch bleibt der wesentliche Teil, jener nämlich, der unser Wesen und unser Fühlen berührt, auf der Strecke. Es ist das Licht der Sterne, das uns die ganze Geschichte (nicht nur den irdischen Teil) erzählt, indem es auch unser inneres Wesen jenseits von Raum und Zeit berührt und mit dem Kosmos rückverbindet. Doch dazu braucht es etwas anderes als den Forscherdrang, den Kosmos zu erkunden und zu erobern. Dazu braucht es den weiblichen Aspekt der Hingabe. Die Hingabe des kleinen Selbst an die grössere Einheit des Kosmos ist es, was die Trennung zwischen Subjekt und Objekt aufzulösen vermag. Die Unio Mystica, das Einswerden mit der höchsten Ganzheit, dem All, Gott wird oft als Erleuchtungszustand bezeichnet. Eine Vielzahl von Wegen, Techniken und Disziplinen wurden entwickelt, um diesen Zustand zu erreichen. Doch vielleicht geht es auch einfacher. Es scheint nämlich, dass dieser Zustand gar nicht erreichbar ist, solange wir ihn wollen. Unser eigenes Wollen trennt uns davon. Von Buddha wird beispielsweise gesagt, dass er erst erleuchtet wurde, als es sein Asketendasein aufgab. Vielleicht gibt es einen Punkt, über den das kleine Selbst erst hinaus gelangen kann, wenn es sich dem Grösseren hingibt und sozusagen in diese Einheit hineinstirbt. Das ist es, was wir in der Starcon-Arbeit mit Hingabe an den Kosmos bezeichnen. Wir meinen damit die Hingabe des kleinen Selbst, an die ursprüngliche kosmische Ordnung, an jene Einheit, aus die wir auf dem Weg in die dichteren Raumgebiete verlassen haben, um in der Polarität Erfahrungen zu sammeln.

Sternenlicht birgt ein Geheimnis in sich. Es enthält feinstoffliche und geistige Aspekte, die mit unserer Seele und unserer Überseele korrespondieren, mit jenem Teil von uns, der nicht in den karmischen Kreislauf hinab gestiegen ist. Es ist die unbewusste Sehnsucht nach Wiedervereinigung mit unserer eigenen verlorenen Ganzheit, die uns berührt, wenn wir zu den Sternen empor blicken; ein Gefühl, das Albert Einstein einst als kosmische Religiosität mit folgenden Worten beschrieben hatte:

„Die kosmische Religiosität lässt sich demjenigen, der nichts davon besitzt, nur schwer deutlich machen, zumal ihr kein menschenartiger Gottesbegriff entspricht. Das Individuum fühlt die Nichtigkeit menschlicher Wünsche und Ziele und die Erhabenheit und wunderbare Ordnung, welche sich in der Natur sowie in der Welt des Gedankens offenbart. Es empfindet das individuelle Dasein als eine Art Gefängnis und will die Gesamtheit des Seienden als Einheitliches Sinnvolles erleben. Wie kann kosmische Religiosität von Mensch zu Mensch mitgeteilt werden, wenn sie doch zu keinem geformten Gottesbegriff und zu keiner Theologie führen kann? Es scheint mir, dass es die wichtigste Aufgabe der Kunst und der Wissenschaft ist, dieses Gefühl unter den Empfänglichen zu erwecken und lebendig zu erhalten“.

Ob Kunst und Wissenschaft hier etwas beitragen können, bleibt offen. Es gibt jedoch einen Weg, dieses Gefühl auf andere Weise zu erwecken und interessanterweise spielt dabei ein „kosmischer“ Stein (Ein-stein), die Hauptrolle: Der Sternenlicht-Kristall, ein Stein, der Himmel und Erde verbindet.

Das Grundprinzip, mit Hilfe von Sternenlicht-Kristallen den Kosmos zu „erinnern“, wurde 1996 aus der geistigen Welt inspiriert. Inzwischen haben Caroline & Edwin Zimmerli daraus einen einfachen Behandlungsablauf für die Klientenarbeit entwickelt, der innerhalb kurzer Zeit erlernt und praktiziert werden kann. Ein wesentlicher Aspekt bei der Starcon-Methode ist die Hingabe. Der ausführende „Sternbringer“ therapiert nicht!  Er ist ein Diener, der den feinstofflichen Systemen des Klienten über den Sternenlicht-Kristall eine spezifische Lichtinformation zur Verfügung stellt. In welchem Masse und auf welche Weise der Klient diese kosmische Verbindung in sich aufnimmt, bestimmt er durch die Tiefe seiner Hingabe selbst. Was dabei erlebt wird, ist sehr unterschiedlich und vielschichtig und kann mit Worten kaum beschrieben werden. Am besten ist, man erfährt es selbst.

   

Hingabe an die grössere Ordnung

Dass Hingabe an die nächst höhere Ordnung ein grundlegendes Prinzip in der Evolution ist, bei welchem Licht und Lichtvernetzung eine zentrale Rolle spielen, kann aus den Selbstorganisationsprinzipien abgeleitet werden, die in den siebziger Jahren durch Ilya Prigogine und sein Team entdeckt worden sind. Diesen Schluss allerdings, dürfen die Wissenschaftler selbst nicht ziehen, weil sie durch ihre „Zunft“ dazu verpflichtet sind, die Naturgesetze von der Materie her kommend, sprich „von unten her“ zu erklären.

Es ist jedoch eine unbestrittene Tatsache, dass Evolution rein materiell gesehen, dem Entropiegesetz unterliegt und stets „abwärts“ geht, während alles was lebt, dieser unerbittlichen Zerfallstendenz mit Hilfe von Licht zu trotzen vermag. Der Quantenphysiker und Nobelpreisträger Erwin Schrödinger hat Evolution deshalb folgerichtig als einen fortwährenden Prozess von „Lichteinsammlung“ beschrieben, der bereits auf Quantenebene wirksam ist (1). Es ist das Licht, das dem Elektron den Wechsel auf ein höheres Energieniveau ermöglicht und ihm dadurch neue Gelegenheiten der Vernetzung anbietet.

Das Prinzip des Sprunges auf ein höheres Energieniveau mit erweiterten Möglichkeiten ist durch Prigogine’s  „Theorie der dissipativen Strukturen“ allgemein für evolvierende (lebendige) Systeme erkannt und wissenschaftlich beschrieben worden. Es ermöglicht Selbstorganisation, ist auf zahlreichen Strukturebenen wirksam und scheint der grundlegende Antriebsmotor der Evolution zu sein (2). Der wissenschaftlichen Doktrin folgend lässt die mit dem Nobelpreis gewürdigte Theorie die Frage allerdings offen, wie sich denn die im Labor untersuchten Systeme, die immerhin bereits aus Hunderttausenden bis Millionen von Atomen bestehen, so blitzschnell auf den höheren Energieniveaus neu organisieren können, gerade so, als wäre die neue Struktur bereits zum vornherein festgelegt. Jedem Atom scheint klar zu sein, welchen Platz es einnehmen muss. Es ist zwar noch erlaubt zu folgern, dass von der Schnelligkeit her nur Licht als Mittler und Organisator in Frage kommt. Ein übergeordnetes Potentialfeld zu postulieren, das sich in Form einer höheren Lichtvernetzung den materiellen Elementen als neue Formschablone zur Verwirklichung anbietet, würde jedoch das wissenschaftliche Sparsamkeitsprinzip von „Ockham’s Rasiermesser“ verletzen. Dieses ermahnt den seriösen Forscher prinzipiell auf Erklärungen „von oben“ zu verzichten, denn alles metaphysisch Anmutende muss von Ockham’s scharfer Klinge abgetrennt werden, will die Theorie wissenschaftliche Geltung erlangen.

Was aber, wenn die „von oben“ kommende Erklärung stimmiger ist, weil sie uns mehr mit dem Leben verbindet? Ist das vielleicht der Grund, warum der Quantenphysiker und Nobelpreisträger Erwin Schrödinger die Physik verlassen und zur Philosophie gewechselt hat? In seinem Büchlein „Was ist Leben“ hatte er auf Grund physikalischer Überlegungen bereits skizzenhaft den Aufbau der DNA fast ein Jahrzehnt vor ihrer Entdeckung durch Watson und Crick vorweg genommen und deutlich auf den Zusammenhang von Licht und Leben hingewiesen. Heute wissen wir durch zahlreiche Experimente der Biophotonenforschung, dass das DNA-Molekül nicht nur den genetischen Code chemisch verkörpert, sondern auch ein Lichtresonator ist, der in jeder Zelle Licht empfängt, kohärent organisiert und auch aussendet.

Auch der im Jahre 2001 verstorbene Chemiker und Physiker Burkhard Heim hat ausführlich dargelegt, warum Leben eine solche Licht-Schnittstelle benötigt, damit es in der Materie existieren kann. Weil Heim mit seiner Theorie nicht nur von unten, sondern auch „von oben“ kam, hatte er sich ins wissenschaftliche Abseits begeben. Seine Schriften gehen weit über das materielle Weltbild der heutigen Physik hinaus. Sie weisen auf kosmische „Bewusstseinsdimensionen“ hin und auf ein Weiterleben nach dem Tode. Während bis heute ungeklärt ist, wie sich Zellen zu Geweben, Gewebe zu Organen und diese wiederum zu einem komplexen Lebewesen organisieren können, ist Heim’s Antwort darauf klar. Die erweiterten Zukunftsmöglichkeiten einer neuen Komplexitätsebene sind in einer höheren Dimension bereits da und müssen von der sich entwickelnden Lebensstruktur „von unten her“ lediglich angewählt und verwirklicht werden. Ein wesentlicher Faktor ist die Hingabe an dieses neue, noch Un-

bekannte, denn das Festhalten an der bestehenden Struktur muss aufgegeben werden, um die nächste Organisationsebene zu erreichen.

In gewisser Weise offenbart sich dieses Prinzip bereits auf atomarer Ebene beim Quantensprung. Während viele von uns in der Schule noch gelernt haben, dass das Elektron durch Licht angeregt auf eine höhere Bahn springt, weiss man heute, dass in Wirklichkeit gar kein solcher Sprung stattfindet. Das Elektron verschwindet vielmehr und taucht auf der höheren Schale wieder auf. Es bewegt sich nicht dahin, sondern gibt seine alte Identität auf, um just auf höherer Ebene zu auferstehen. Ein ähnliches Prinzip offenbart sich im Verhalten dissipativer Strukturen, wo Hunderttausende oder Millionen von Molekülen, ihre alte Struktur aufgeben, damit sie auf neuer Ebene und in einer neuen Ordnung „auferstehen“ können. Es ist hochinteressant, dass gerade durch dieses „In-das-Grössere-Hineinsterben“, Leben und Entwicklung geschieht.

Während wir immer schneller immer mehr äusseres Wissen ansammeln, laufen wir gleichzeitig Gefahr, innerlich zu verarmen. Der technologische Fortschritt ist derart erfolgreich und schnell, dass wir gar keine Zeit haben, innezuhalten, um zu merken, wie sehr wir uns durch die Technik von der Natur entfremdet und von externen Geräten abhängig gemacht haben. Doch vielleicht ist es das Licht selbst, das die technologische Entwicklung und Vernetzung vorantreibt, die letztlich nichts anders ist, als das äussere Abbild unserer materialistischen Weltsicht. Spätestens an dem Punkt, wo wir die Probleme aus der jetzigen Perspektive nicht mehr lösen können, wird der Verstand gezwungen, zu kapitulieren. Solche Momente sind eine Chance für Hingabe. Das gilt für die Entwicklung des einzelnen Individuums wie auch für den globalen Prozess als Ganzes. Wenn sich in der Evolution der Wandel beschleunigt, weil sich die Entwicklungen einem Transformationspunkt nähern, so sind die nächsten Entwicklungsniveaus bereits da und „rufen“ uns. Es ist ein Ruf von innen, ein Ruf der in uns anklingt, wenn wir zu den Sternen blicken, einen Sternenlicht-Kristall in der Hand halten oder den Wunsch haben, damit als Sternbringer zu arbeiten. ♦

   

Bücher:  
(1) Erwin Schrödinger: Was ist Leben, ISBN: 978-3492211345
(2) Erich Jantsch: Die Selbstorganisation des Universums, ISBN: 978-3446170377
Burkhard Heim:
(3) Einheitliche Beschreibung der Materiellen Welt, ISBN : 3-85 382-048-4
(4) Der Elementar-Prozess des Lebens, ISBN: 3-85 382 023-9
(5) Postmortale Zustände? Die televariante Area integraler Weltstrukturen, ISBN: 3-85 382-013-1
(6) Der kosmische Erlebnisraum des Menschen, ISBN: 3-85-382 022-0

 

© 2008 
Starcon Lichtkörper Akademie
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